Sonntag, 6. November 2016

Wir alle im Zug der Zeit. 




Wenn Zeit nicht existiert, dann waren die letzten Jahre nur eine lebenswichtige Aufgabe,
einen zufriedenstellenden Platz in mir selbst zu finden. 

Wie lange jeder braucht, ist eine Frage der Zeit. Manchmal vergesse ich sie auch.
Zeit heilt Wunden, zumindest wenn ich mithelfe.

Wofür schlägt dein Herz?
Warum schlägst du dir die Nacht um die Ohren?
Worin bist du unschlabar?
Weshalb schlägst du dich?

Oft fehlt es mir an Kleinigkeiten.
Nicht im materiellen Sinne; ich möchte nur, dass du sie schärfst.

Achtsamkeit und Liebe.
Und ja, ersteres mag schwierig sein und letzteres oft sonderbar. 
Ohne wenn, ohne aber.

Du wirst immer der beste Anfang sein.

Und ob Wahrheit wirklich wichtig ist, das finde besser selbst heraus; kommen.
Zeit wird dir nicht genommen; nur immer dann, wenn du dich selbst belügst.

Ich frage mich wo ich hinsehe, wenn ich zurückschaue.
All das was mit mir war, das bin ich jetzt.
Augenblicke in ihrer Vielzahl, bis hin zur Unendlichkeit.
Weitsicht kann hilfreich sein, ebenso beängstigend.

Fühlst du dich frei in deiner Endlosschleife aus  Erinnerungen?

Ich fließe im Takt; und manchmal stolpere ich auch. 
Das macht mir aber nichts. Das macht etwas mit mir.
Ich hab lange nach einem Sinn gesucht, hätte ihn beinahe gefunden;
wie von selbst drehe ich meine Runden. Auch um mich. Auch von Kreis, zu Kreis, im Kreis.

Wenn Zeit nicht existiert, dann bist du nur eben mal kurz weg gewesen.


Sonntag, 4. September 2016

du bist, was du denkst


Ich zeige so viel, wie du sehen willst.
Ich bin so frei, wie ich sein kann.

Ich bin im Zauber von Unendlickeit.

Ungelogen Wogen glätten.
Was machst du, wenn es anders kommt.

Kannst du dich einlassen;
oder willst du dich anpassen.
Loslassen.

Mach dich frei von Angstgedanken.
Du bist, was du denkst.
Du kannst mehr sein, als du glaubst.

Lass dich gehen nur mich nicht;
im Stich.

Ich sehe so gerne.
Ich suche.

Wir atmen;
vielleicht gerade im selben Takt.
Liebe ist ein Akt;
Doppeldeutigkeit.
Heimat ist,
wo du dich fühlst.

Freitag, 10. Juni 2016

send me back to the stars


In wie weit berühren mich Berührungen?
Was lösen Hände auf meiner Haut aus?
Was bewirken deine Hände?
Kannst du dich lösen oder hälst du stets daran fest?

Haufenweise Fragezeichen,
manchmal kann ich mich nicht von ihnen reißen;
Reisen wäre mir lieber.

Ich weiß nicht wohin, wir alle Suchen nach dem Sinn.
Du meinst es gibt nur einen?
Das Leben ist komplex, würde ich mal meinen.
Ich mag es zu reimen.
Hab ich von dir gelernt, dieses "Dinge zusammen reimen".

Deine Haut auf meiner.
Ich fühle mich angezogen.
Ich weiß nicht wohin mit mir,
du bist gerade ganz bei dir,
ich hier; du jetzt.

Ich kann dir folgen.
Ich folge mir mit Hindernissen.
Wie gut kennst du dich;
und wie gut meinst du mich zu kennen.
Ich würde es gerne benennen können.

Ich renne;
auf in neue Abenteuer.
Ungewissheit ist ein Ungeheuer.
Zuindest manchmal.
Höre auf das, was du dir sagst.
Stelle sicher, dass du dich magst.
Ich, mich, wir;
einander mögen.
Du hier; ich jetzt.

Ich hab Lust mich fallen zu lassen.
Selbst wenn niemand mehr da ist,
fange ich mich auf.
Und ich nehme auch deine Hände,
ich lasse der Zufunkt freien Lauf.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Let's find peace of mind




Vergiss-mein-nicht

Ich bin.
Vielleicht nicht immer schon gewesen;
irendwann anders;
Seelenliebe.

In jenem Moment, mit einem bisschen zu viel Ego.

Und dann verlasse ich das Haus.
Verwirrt, einatmend. Nach frischer Luft schnappend.
Es zieht mich Richtung Wasser.
Die Dunkelheit konfrontiert mich mit mir.
Ich will mich sehen.
Mehr denn je;
Tränen vs. Regentropfen.

Vielleicht mit einem bisschen zu viel Ego.

Ich fühle.
Und nun kann man eine scheinbar unendliche Liste mit Wörtern einfügen,
die nicht ansatzweise ausdrücken können was;
ich fühle
unbehagen in meiner Magengegend.
Vielleicht liegts am Ego.
 
Es zieht mich zum Wasser.
Ich atme; tief ein.
Und dann wird mir bewusst, dass ich mir bewusst bin.
Dass ich alleine gut genug bin.
Ich bin; für mich.
Ich mag, wer ich bin;
trotz allem auf dem Weg mich stets weiterzuentwickeln.

Amüsant diese Nächte.
Überall und nirgends.
Ich darf mich selbst nur nicht vergessen.

Dienstag, 12. April 2016

do you see the light / do you feel alright.


Ich steh mit dir im Vorgarten, ich such nach tausend Vorhaben; ich finde nichts nur dich.
Ich würd mich gerne fallen lassen, ich weiß nur nicht wohin.
Mal wieder such ich nach dem Sinn. Du bist ein Geist deiner selbst, ich lass mich gern begeistern.
Ich will frei sein.

Sonntag, 20. März 2016

Welt, Welle, Widerstand.

In Zeiten des inneren Widerstandes.
Ich fühle mich frei; hab den Verstand verloren.
Du bist der Geruch von Frühling. Ich bin die Frühjahrsmüdigkeit.
Die Welt ist ein Ozean und ich bin die Welle.
Eine von vielen. In meiner Existenz alleine.
Obgleich; ich stehe mir zur Seite.

Lass mich tanzen.
Lass mich laufen.  
In Zeiten des inneren Widerstandes;
fliegen.

Ich bin ein wehender Grashalm. In dunkler Nacht; umhüllt vom Winterwind. 
Ich bin verwirrt.
Ich bin wagemutig, wenn ich will und das ist eher recht selten. 
Ich bin Witze-nicht-versteher, Worteumdreher und Hellseher.
Außer bei Tageslicht, da trage ich eine Sonnenbrille.
Ich bin wirre Sachen von sich Geber.
Ich bin bin wissbegierig;
wenn ich nicht gerade schüchtern bin.

Ich suche nach dem Sinn.
Ich mag wer ich bin, doch ich will mich noch verändern. 

In Zeiten des inneren Widerstandes; zu mir stehen. 

Sonntag, 6. September 2015

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Ich war eigentlich schon immer so. Ich war eigentlich schon immer hier. Nur eigentlich, ist so ein Wort, bei dem ein aber mehr alsnur mitschwingt; und immer ist eine verdammt lange Zeit. 

Doch Zeit ist ja sowieso relativ. Mir ist das relativ egal; ich meine, wir haben sicherlich, ja ganz vielleicht ein bisschen sicher, andere Wahrnehmungen. Aber ist ja auch egal, denn viel mehr würde es mich interessieren, wie du mich so wahrnimmst, wenn wir uns sehen, sehe ich so viel mehr in dir, als bloß eine Hülle aus Fleisch und Blut. Du bist so unglaublich schön, dass ich es selber kaum glauben kann und oh man; du bist so tief in meinem Herzen drinnen. Wie auch immer das möglich ist. 

Aber ist ja auch egal, denn viel wichtiger ist es, dass das mit uns möglich ist. Und noch vieles mehr. 
Du bist mein Meer, weißt du noch; ich hoffe du vergisst es nicht, du bist mein vergiss mein nicht. 
Und das ist nicht nur so daher gesagt. Du bist diese kleine, blaue Blume, die immer und überall verstreut im Garten meiner Oma aufzufinden war. Du bist ein Vergissmeinnicht auf so vielen, verschieden Ebenen. 

Du begegnest mir auf so vielen Ebenen. Du und ich, wir begegnen uns und ich finde den Weg immer weiter zu mir. Im hier und jetzt. Und wo hier ist, und ob das jetzt von eben gerade, nun schon längst vorbei ist, das ist eine verdammt gute Frage. Und ich frage mich so viel; weshalb ich gar nicht so recht weiß, wo ich überhaupt anfangen soll. Und was ich soll oder nicht soll, das ist ja auch egal, viel wichtiger ist, dass ich ich bin. Und was der Sinn, meines, deines, unseres Daseins ist, das habe ich noch immer nicht herausgefunden. Aber ich bin auf der Suche nach den Fragen der Fragen. 
Und wenn wir uns gefunden  haben, dann gebe ich dir Bescheid. 

Aber viel wichtiger ist ja, ganz vielleicht ein bisschen, dass wir leben. Im hier und jetzt. Beisammen. Zusammen. Im hier und jetzt. Lieben. 


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Lia 2012 || thecruelkid.blogspot.com